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NETZWERKE

Ich stelle gerade fest, wie wichtig Social Media-Netzwerke für Blogger sind. Selbst der beste Beitrag bleibt weitestgehend ungelesen und verschwindet in den unendlichen Weiten des Internets, wenn er nicht beworben wird.
WhatsApp, Twitter, Facebook, Instagram, Pinterest, Tumblr und andere Plattformen verbreiten rasant und unermüdlich allerlei Content rund um die Uhr. Allein bei Twitter sind es 500 Millionen Tweets pro Tag. Das sind 6.000 Tweets pro Sekunde!
Auch mir war klar, ohne die Verknüpfung mehrerer Social Media-Kanäle bleibt mein Blog unsichtbar. Unbedarft dachte ich am Anfang: Einfach einen Beitrag schreiben, dazu schnell einen kurzen Post bei Facebook veröffentlichen, nebenbei ein Bild bei Instagram hochladen und fertig. Was für ein Irrtum: Um sich als Blogger zu behaupten, geschweige denn erfolgreich zu werden, bedarf es viel mehr Arbeit. Es bedeutet vollen Einsatz und ist eine Vollzeitbeschäftigung.
Dass Social Media mittlerweile zum Trend geworden ist, wird sicher jeder bestätigen, auch die Generation 50plus. Nachrichten schreiben und beantworten, oder kurz mit Freunden chatten ist die einfachste Sache der Welt. Kniffliger wird es, wenn man sich als aktives Mitglied der großen Online Community beteiligen möchte und als Blogger auffallen will. Auch die richtige Zielgruppe zu erreichen, ist eine Wissenschaft für sich. Zweifellos ist Social Media ein interessantes Gebiet aber auch aufwendig und komplex. Was sind die besten Social Media-Kanäle? Welche Hürden warten auf mich bei Facebook? Wie sieht ein erfolgreicher Tweet aus? Welche Bildformate und -inhalte wähle ich für Instagram? Es gibt so viele technische, aber auch ethische und juristische Fragen.
Kennst du den Begriff Web 2.0? Ich kannte ihn bis vor Kurzem auch nicht. Keine Angst, es handelt sich nicht um eine neue komplizierte Technologie. Es ist einfach die Bezeichnung für die zweite Generation des World Wide Web, das sogenannte „Mitmach-Internet“. Dabei geht es um Dialog und Interaktion: diskutieren, kommentieren, mitbestimmen. Zum Web 2.0 zählen alle sozialen Netzwerke, Blogs, Microblogs und Diskussionsforen.
Auch mein Blog gehört also dazu. Social Media ermöglicht mir, mich mit meinen Lesern auszutauschen. Bloggen ist nicht nur schreiben. Gut geplantes Marketing ist die halbe Miete. Sicherlich, es gibt keine Zauberformel, aber ich stimme der Aussage einiger Experten zu: Schreiben ist 20 Prozent und Werbung ist 80 Prozent der Arbeit. Meine Marketingkenntnisse sind hier gut zu gebrauchen.
Ethisch gesehen ist für mich die Social Media-Welt hoch ambivalent. Bloggen bedeutet, sich öffentlich zu präsentieren, eigene Geschichten zu erzählen. Blogger können großen Einfluss auf Meinungsbildung und Kaufentscheidungen haben. Mir ist dabei wichtig, mich an „Ethical Blogging“ (Ethik in der digitalen Kommunikation) zu halten: Ich trage Verantwortung für die durch mich publizierten Inhalte und gehe damit gewissenhaft in meinen Social Media-Kanälen um. Auf gleiches Verhalten hoffe ich bei meinen Lesern und Followern.
Ich freue mich auf dich: Gerne kannst du meinem Blog und meinen Social Media-Aktivitäten folgen, diese teilen oder dich selbst zu Wort melden…

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Eddy

    Stimmt: Social Media-Netzwerke sind für Blogger wichtig. Ich habe diesen Beitrag zum Beispiel durch Deinen Hinweis bei Twitter entdeckt… 🙂

    1. Piotr

      Vielen Dank für Deinen Kommentar! Gruß, Piotr

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